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Die Bewertungen der Weine durch verschiedene Weinführer:

Gambero Rosso:

3 Gläser (Bicchieri): exzellenter Wein

2 Gläser: sehr guter Wein

1 Glas: überdurchschnittlich guter Wein

Le Guide de L'espresso:

5 Flaschen (Bottiglie): exzellenter Wein (ab 18   von 20 Punkten)

4 Flaschen: Wein mit hohem Niveau (zwischen 16.5 und 17.5 Pt)

3 Flaschen: guter Wein (15-16 Pt.)

2 Flaschen: überdurchschnittlicher Wein (13.5-14.5 Pt.)

1 Flasche: überzeugend (12-13 Pt)

Touring Club Italiano

4 Sterne: exzellenter Wein

3 Sterne: sehr guter Wein

2 Sterne: überdurchschnittlicher Wein

1 Stern: guter Wein

(es sind von uns noch nicht alle bewerteten Weine als solche erfasst)

 

 

Weinland Italien

Die Griechen nannten Italien "Oinotria Tellus" - das unsterbliche Land des Weines. Namen wie Brunello, Chianti, Barbaresco, Barolo, Valpolicella oder Soave sind weit über Italien hinaus bekannt. Mit dem Schaumwein Prosecco, entdeckte auch die jüngere Generation Italiens Weine. Italien ist mehr als ein klassisches Weinland. Es ist einer der Welt grössten Weinproduzenten (ca. 900'000ha = 10% der weltweiten Anbaufläche; Ende der 40er Jahre waren es noch 4 Mio. ha; 5% der Gesamtbeschäftigten Italiens arbeiten in der "Weinindustrie"). Die südlichen Regionen Apulien und Sizilien bewirtschaften zusammen ca. 25% der gesamten Anbaufläche Italiens, dies sind 18-mal mehr als die Gesamtanbaufläche der Schweiz. In Italien gibt es über 300 offiziell anerkannte Weinzonen (DOC, DOCG) und etwa zwei Millionen Weinerzeuger. Es gibt mehr Arten von Weinsorten als in jedem anderen Land. Hunderte von autochthonen Rebsorten werden angebaut. Dies rührt vor allem daher, dass die Reben über fast alle Landesteile gestreut sind und Italien in der Geschichte von verschiedensten Volksgruppen besiedelt wurde. Zudem ist die durchschnittliche Anbaufläche sehr tief, mehr als die Hälfte aller Winzer bewirtschaften weniger als 2ha und nur ca 10'000 Betriebe bewirtschaften über 50ha (total übe 2Mio. Betriebe). Auch der frühe Handel der Römer brachte neue Rebsorten ins Land. Hinzu kommen die vielfältigen klimatischen Bedingungen und geographisch verschiedenen Lagen, die den unterschiedlichen Anforderungen der Reben ideale Bedingungen bieten. Die berühmtesten, hochwertigen Weine Italiens kommen meist aus den Regionen Piemont und Toskana, aber auch in allen anderen Regionen werden beachtliche, sogar hochwertige Weine erzeugt. Die südlichen Regionen holten in den letzten Jahren qualitativ stark auf. Nicht verwunderlich, dass Antinori und viele andere Grossbetriebe in Apulien und Sizilien tausende von Hektaren zukauften und diese Betriebe oft grösser sind als ihre Stammbetriebe.

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