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  Corteforte, Valpolicella    

Das Weingut im Amarone- / Valpolicella-Anbaugebiet Corteforte befindet sich in einem mittelalterlichem Gemäuer. Die Bauernbetriebe des Adels waren öfters in solchen festungsähnlichen Bauten anzutreffen. Nebst der Weinkellerei befinden sich im Hof noch ein ausgezeichnetes Restaurant und drei original eingerichtete Gästezimmer.

Das kleine Amarone-Weingut besitzt die Reben an sehr guten Lagen im Valpolicella-Gebiet. Der sympathische Besitzer Carlo Cerutti ist der Tradition verpflichtet. Diese Philosophie wendet er auch bei der Weinproduktion an. Seine fantastischen Amarone und Valpolicella superiore werden an den besten Lagen in den Weinbergen des Valpolicella gemacht, die Kelterung soll die Weine einfach noch zur Perfektion bringen. Das Resultat sind Amarone und Ripasso-Weine der obersten Güteklasse.

Link zu Corteforte, Valpolicella (Amarone)

 

Das Valpolicella, Herkunftsregion des Amarone und Valpolicellla Ripasso (superiore)

DOC für Rotwein im Westen der italienischen Region Venetien, der neben dem Chianti wohl zu den bekanntesten Italiens zählt. Die Zone umfasst die Gemeinden Cazzano di Tramigna, Cerro Veronese, Colognola ai Colli, Dolce, Fumane (San Zeno, Osan), Grezzana, Illasi, Lavagno, Marano di Valpolicella, Mezzane di Sotto, Montecchia di Crosara, Negrar, Pescantina, San Martino Buon Albergo, San Mauro di Saline, San Pietro in Cariano, Sant´Ambrogio di Valpolicella, Tregnago und Verona in der Provinz Verona. Die fünf Gemeinden Fumane, Marano, Negrar, San Pietro und Sant´Ambrogio bilden den Classico-Bereich mit terrassierten Lagen. Die klimatischen Bedingungen mit dem nahen Gardasee begünstigen die Herstellung von Rotweinen und die Trocknung der Trauben auf Holzrosten für die Varianten Recioto und Amarone. Der Wein hat ein fruchtiges Bouquet nach Bittermandeln, ist (auch von den Rebsorten her) ähnlich dem Bardolino, aber dunkler, kräftiger und langlebiger. Einige Erzeuger initiieren nach der Gärung durch Zusatz von Amarone- oder Recioto-Maische eine zweite Gärung - dies wird als Ripasso bezeichnet. Dadurch ist der Wein körperreicher und geschmacksvoller als der normale Valpolicella. Der Valpolicella wird (bei allen Varianten) aus den einheimischen, roten Rebsorten Corvina Veronese (40-70%), Rondinella (20-40%), Molinara (5-25%), in beliebiger Mischung von Barbera, Negrara Trentina, Rossignola und Sangiovese (bis 15%), sowie eventuell anderen zugelassenen und nichtaromatischen roten Sorten (bis 5%) verschnitten. Er hat einen Alkohol-Gehalt von 11% vol. Der Superiore muss ein Jahr altern und hat 12% vol. Der süsse Recioto della Valpolicella (auch als Spumante) wird aus teilweise getrockneten Trauben gekeltert, er hat 14% vol Alkohol-Gehalt. Der tiefrote und ausgeprägt herbe Amarone della Valpolicella wird ebenfalls aus halbgetrockneten Trauben gekeltert, aber komplett vergoren. Er muss zwei Jahre lagern und hat 14% vol Alkohol-Gehalt. Alle Weine (ausser dem Spumante) aus der klassischen Zone dürfen die Zusatzbezeichnung Classico tragen. Der Unterbereich Valpantena (grossteils in Besitz des 200 Hektar umfassenden Weingutes Bertani) darf ebenfalls zusätzlich auf dem Etikett genannt werden. Bekannte Produzenten sind Accordini, Allegrini, Bertani, Bolla, Brunelli, Campagnola, Corteforte, Dal Forno, Michele Castellani, Guerrieri-Rizzardi, Lenotti, Masi, Roberto Mazzi, Quintarelli, Fratelli Pasqua, Le Ragose, Le Salette, Speri, Fratelli Tedeschi, Tommasi, Villa Monteleone und Zenato

Die (drei wichtigsten) Traubensorten des Valpolicella

Corvina
Die rote Rebsorte Corvina wird vor allem im Nordosten Italiens in den Regionen Venetien (wo sie die dominierende Sorte in den DOC-Rotweinen Bardolino und Valpolicella ist) und Lombardei angebaut und wird dort als Bestandteil in einigen weiteren DOC-Weinen verwendet.
Es gibt über 200 verschiedene Klone, die insgesamt 4.500 Hektar Rebfläche belegen. Die Sorte erbringt leichte, fruchtige Rotweine mit einem leichten Mandel-Bouquet. Die Corvina ist geeignet für das Trocknen der Weintrauben mittels des Recioto-Verfahrens. Dabei werden die Trauben vier bis sechs Monate auf Gestellen in luftigen Hallen (Appassimento) oder auch auf Strohmatten getrocknet. Dabei entwickelt sich häufig eine durch die Botrytis hervorgerufene Edelfäule.
bekannte Synonyme sind:
Corvina Gentile, Corvina Nera, Corvina Veronese, Corvinone, Cruina.

Molinara
Die rote Rebsorte Molinara stammt aus Norditalien, wird aber auch in geringem Masse in Deutschland, Frankreich, Australien und Spanien kultiviert.
Sie erzeugt fruchtige und gehaltvolle Rotweine und ist zum Beispiel in den Weinen Bardolino und Valpolicella enthalten. Beide sind DOC für trockenen Rot- und Rosé-Wein im Westen der italienischen Region Venetien. Die Molinara wird aber auch bei den bekannten intalienischen Weinen Amarone und Recioto Classico eingesetzt.
bekannte Synonyme sind:
Rossara, Rossanella, Pola, Vesponme, Uva Salata, Rossara della Forcella.

Rondinella
Die rote Rebsorte Rondinella (Vitis vinifera) stammt aus den italienischen Regionen Venetien und Lombardei. Die Sorte wird als Verschnittpartner verwendet und bringt dort Säure und Farbe ein. Die Rondinella wird zum Beispiel im DOC-Rotwein Bardolino für trockene Rot- und Rosé-Weine im Westen der italienischen Region Venetien und in IGT´s verwendet. Die Rondinella ist Bestandteil der Cuvée des Valpolicella.
Selten wird sie sortenrein ausgebaut, da sie wenig eigenständigen Charakter aufweisen kann. Dennoch wird Rondinella auf beachtlicher Fläche angebaut und erfreut sich wegen ihres Ertragsreichtums bei vielen Winzern grosser Beliebtheit.
Sie wird auch in Spanien und Frankreich angebaut.
Es sind keine weiteren Synonyme bekannt.

Die Weine aus dem Valpolicella Gebiet

Valpolicella
Fruchtiger Rotwein aus dem DOC Gebiet Valpolicella. Der Wein wird aus dem Traubensorten Rondinella, Corvina und Molinara gekeltert. Der Ausbau erfolgt im Stahltank. Seine eher helle Farbe und die intensiven Fruchtaromen machen den Valpolicella zu einem sehr genussvollen Sommerwein der sich vor allem zu Antipasti und leichten Gerichten kombinieren lässt. Der Classico kommt aus den fünf Gemeinden im Kerngebiet des Valpolicella (steile Terrassenlagen), der superiore muss ein Jahr gelagert sein und wird vor allem in der Version Ripasso hergestellt.

Valpolicella Ripasso
Italienische Bezeichnung (auf deutsch "Wiederholung" oder "erneuter Durchgang") für ein spezielles Verfahren bei der Herstellung von Valpolicella. Bereits vergorenem Rotwein werden im Winter getrocknete Traubenschalen (Trester) aus der Verarbeitung des Herbstes zugesetzt. Durch die in den Schalen enthaltenen Hefen und Zucker erfolgt eine erneute Gärung. Aus den Schalen gelangen zusätzliche Farbstoffe und Tannine in den Wein, der mehr Farbintensität, Fülle und Charakter bekommt. Ausserdem erhält der Wein dadurch die typisch bitteren Geschmacks-Nuancen eines Amarone. Einige Erzeuger verwenden dafür aber auch Maische, die nicht aus der Amarone-Erzeugung stammt. Das Verfahren darf nicht mit Passito (Wein aus getrockneten Trauben) verwechselt werden. Der Valpolicella Ripasso kann die Zusatzbezeichnung classico haben wenn er aus dem Kerngebiet der Valpolicellaproduktion stammt. Mit der Zusatzbezeichnung superiore muss er ein Jahr länger gelagert sein und einen Mindestalkoholgehalt von 12% vol. haben.

Recioto
Eine speziell um Verona in der Region Venetien gebräuchliche Bezeichnung für einen süssen, aus rosinierten Trauben bereiteten Wein, der angeblich auf den Raeticum - einen antiken Wein der Römer zurückgeht. Die Bezeichnung stammt vom Dialektwort "recie" für die süssesten und reifsten Beeren. Dies bedeutet Öhrchen und benennt die Weintrauben, die am Rebstock ganz aussen liegen und dadurch die meiste Sonne bzw. Wärme abbekommen. Diese wurden früher einzeln ausgelesen, was aber heute nicht mehr angewendet wird. Die Trauben werden vier bis sechs Monate auf Gestellen in luftigen Hallen (was man als Appassimento bezeichnet) oder auch auf Strohmatten getrocknet. Dabei entwickelt sich häufig eine durch die Botrytis hervorgerufene Edelfäule. Der Alkohol-Gehalt beträgt durch die Konzentration des Zuckers nicht selten über 15% vol. Die trockene Version heisst Amarone und weist eine bittere (amaro) Note auf, hier ist die Edelfäule unerwünscht, weil sie Säuregehalt, Farbe und Haltbarkeit negativ beeinflussen kann. Angeblich wurde diese Version zufällig entdeckt, weil ein Recioto nicht rechtzeitig aufhörte zu gären. Beim Amarone beträgt die Mindestlagerzeit im Fass drei Jahre, beim Recioto ist dies nicht vorgeschrieben. Solche Weine sind eine Spezialität in Venetien, wo neben einer Variante des Valpolicella auch der DOCG-Wein Recioto di Soave auf diese sehr aufwändige Art hergestellt wird. Im Prinzip entspricht Recioto dem in anderen italienischen Regionen als Passito bezeichnetem Verfahren.

Amarone della Valpolicella
In der italienischen Region Venetien gebräuchliche Bezeichnung für einen aus getrockneten Trauben mittels des Verfahrens Recioto erzeugten (und bei süssem Ausbau auch dann als Recioto bezeichneten) Weines, der gegenüber dem Recioto trocken ausgebaut wird und leicht bitter schmeckt (amaro = bitter). Der bekannteste Vertreter ist der DOC-Wein Amarone della Valpolicella. Sehr gute Produzenten sind Quintarelli, Forno, Corteforte, Masi u.a.

 

 
Weinangebot
Rotwein
Amarone della Valp. DOCAmarone San Zeno
Valpol. clas. super. Ripasso DValpolicella Ripasso
Amarone della Valp. cl. DOCAmarone Vigneti di Osan
Rosso delle Venezie IGTConcentus
 
Dessertwein
Recioto della Valp. cl. DOCRecioto
 
Grossflaschen
Valpol. clas. super. Ripasso DValpolicella Ripasso
 
 
 
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