Piemont

Nur wenige Stunden von der Schweiz entfernt ist das Piemont am Fusse der Alpen eingebettet. Die reizvolle Landschaft mit den vielen Gewässern und den sanften Hügeln, den vielen Burgen und Schlössern, den anmutigen Dörfern ist voller Charme und versteckter Reize. Das Piemont ist nebst der Toscana sicher die bekannteste Weinregion Italiens. Das Piemont ist auch die Region die, gemessen an der Gesamtproduktion, am meisten Qualitätsweine anbietet. Die wichtigsten roten Traubensorten Nebbiolo, Barbera und Dolcetto sowie die weissen Arneis, Moscato und Cortese werden vorwiegend reinsortig angebaut.

Die wohl bekannteste Traubensorte ist die Nebbiolo. Sie verlangt eine aufwändige Pflege und wird daher nur an den besten Lagen angebaut. Die wohl bekanntesten Weine aus dieser edlen Sorte sind der Barolo, der Barbaresco, der Roero und die beiden Provenienzen Gattinara und Ghemme. Ausserhalb des Piemont findet man die Traube noch im Veltlin (der, welcher in den Skiferien immer so gut schmeckt) und in der nördlichen Lombardei. Ihr Name hat die Traube daher, dass ihr Erntezeitpunkt mit den aufziehenden Nebelschwaden zusammenfällt. Dann wenn die Nebel sich verbreiten, ist auch die Zeit der raren weissen Trüffel, dieser magischen Knolle, die in dieser Qualität nur im Piemont zu finden ist. Im Herbst hat die Küche des Piemont ihre ganz grosse Zeit , dann wenn das Wild gejagt, die Trüffel gefunden und das Herbstgemüse noch knackig ist.